Die Geschichte

Wir machen Politik

30 Jahre Initiative “Courage zeigen - Fremdsein überwinden”

Eine Übersicht über die Arbeit der Initiative:

1977 – 1982:
Zahlreiche Studienfahrten mit Jugendlichen nach Berlin, um ihnen Berlin als Zentrum der politischen Auseinandersetzung und des kulturellen Lebens zu zeigen. Der „Berlin – Bazillus“ keimt bei über 1000 Jugendlichen.

1983 – 1989:
Viele eigeninitiierte Berlinseminare im Rahmen gesamtdeutscher Veranstaltungen: z. B. Seminar „Wie konnte es geschehen?“ mit Dr. Wolfgang Stresemann; die Schüler – Ausstellung und der Katalog „Unter den Dächern von Berlin“ finden nicht nur in Deutschland großen Zuspruch (Ausstellungsorte: Berlin, Bonn, Wien, Linz, Bad Iburg, u. a.). Unterstützung u. a. durch Bundeskanzler H. Kohl und Bundesminister H. Windelen.

1990:
Erste westeuropäische Schulpartnerschaft mit der EOS – Max Planck (Ostberlin) und dem 2. Bundesgymnasium in Wien; 10 – tägiges Seminar für über 100 Schüler mit Unterstützung der Bundesministerin D. Wilms in Berlin.

EOS

1990 – 1994:
Seminare für russische Soldaten, Studenten aus Moskau, Jugendliche aus dem Ostteil Berlins und Bad Iburg sowie Jugendliche aus der Sowjetischen Botschaft in Berlin und Gastschüler aus dem Ausland: „Aufbruch und Umbruch in der DDR“, „In Partnerschaft leben – Deutschland / Sowjetunion“, „Moskau – gestern, heute, morgen“, „Berlin – gestern, heute, morgen“ mit Lew Kopelew, Bundespräsident Richard von Weizsäcker, u. a. Unterstützung durch die damalige Bundesministerin Angela Merkel.

1993 – 1996:
Filmprojekt „Fremdsein in Deutschland“: Sponsoren und großer Einsatz vieler ermöglichen, dass eine 1,5 Millionen DM Produktion (einschl. Untertitelungen in 8 Sprachen) für 380000 DM realisiert wird. Viele Preise: Otto – Sprenger – Preis, Sonderpreis der Artur Brauner Stiftung, Schule des Jahres, Schülerfriedenspreis, Endauswahl zum Deutschen Filmpreis, Prädikate, Einladungen und Filmvorführungen im In- und Ausland mit überwältigendem Medienecho.

1991 – 1997:
Filmprojekt „Do Swidanija Deutschland“: Erstaufführung im Deutschen Bundestag in Bonn: Russischer Botschafter W. Terechow „Mein schönster Tag in Deutschland“, Bundestagspräsidentin R. Süssmuth: „Ihr seid die wahren Botschafter unseres Landes“, Ministerin A. Brunn (Kultusministerkonferenz): „Was wir hier sehen, das ist Schule der Zukunft“ und in Moskau: Stehender Applaus im Museum des Großen Vaterländischen Krieges vor 200 Veteranen und etwa 100 jugendlichen Soldaten, Tränen der Rührung bei den Töchtern von Lew Kopelew im Sacharow – Institut und vieles mehr.

1997 – 1998:
Jugenddrehbuchwerkstatt „Heimat“: Mit 30 Jugendlichen aus ganz Deutschland werden die Drehbücher „Anna“, „Abgründe“ und „Becky“ geschrieben; 1. Drehbuchpreis des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg.

1998 – 2000:
Filmprojekt „Spirit of Europe“ (Jugendliche auf der Suche nach Europa): Präsentation des Films mit Bundeskanzler G. Schröder im Kanzleramt anlässlich des Europatages 2000. Das Auswärtige Amt erstellt anlässlich der EU – Präsidentschaft von Deutschland ein Infopaket mit diesem Film unter dem Titel „Gute Noten für Europa“.

Sabine Christiansen

1995 – 2007:
Zahlreiche Filmpräsentationen mit Diskussion im In- und Ausland unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Europäischen Kommission; Stationen im Ausland: Wien, Linz, Paris, Moskau, Madrid, Rom, Florenz, Tel Aviv, Jerusalem, Brüssel, Rotterdam, Karlsbad, Straßburg, Luxemburg, Olsztyn und Masuren, Teplice, Wroclaw, Oppole, u. a.

2003 – 2005:
Deutsch - polnische Jugendprojekte in Ermland / Masuren und in Berlin wie „Deutsche und Polen – Gemeinsam auf der Suche nach Europa“, „Wege zum Nachbarn“; u. a. Diskussion mit dem Bundespräsidenten Johannes Rau.

ab 2006:
Jugendprojekt „Wege in eine gemeinsame Zukunft – Freizeit anders gestalten“, u. a. Diskussion mit Bundespräsident a. D. Richard von Weizsäcker, dem israelischen Botschafter in Deutschland, Shimon Stein. Intensives Arbeiten an dem neuen Projekt „jugend denkt um.welt“.

Mit weit über 50000 Menschen haben Mitglieder der Initiative „Courage zeigen – Fremdsein überwinden“ auf den Filmreisen, in Seminaren, in Schulen und Instituten sowie in Kinos über die Botschaften der Filme diskutiert; mehrere Millionen Menschen haben zumindest einen der Filme gesehen.