“jugend denkt um.welt”


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Mit Freude dürfen wir verkünden, dass die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sich bereit erklärt hat unser Projekt in Form einer Schirmherrschaft tatkräftig zu unterstützen. Dies ist ein entscheidender Schritt für die Realisierung unseres Projektes “jugend denkt um.welt”. Wir hoffen somit unser Engagement einer möglichst breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Schreiben: Annahme der Schirmherrschaft durch Dr. Angela Merkel

Ansprechen - Anstoßen - Mitreißen

Mit dem Projekt „jugend denkt um.welt“ beabsichtigen wir - die Mitglieder der Initiative „Courage zeigen – Fremdsein überwinden“ - einen verantwortungsbewussten, nachhaltigen Beitrag zur Schärfung des Umweltbewusstseins auf unsere Weise zu leisten. Wir alle in Europa sollen angesprochen und aufgefordert werden, für ein aktives, konsequentes, umweltbewusstes Handeln einzutreten.

Schon vor zwei Jahren reifte in unserer Gruppe der Entschluss, die Bausteine „Klimawandel und Umwelt“, „Medien“, „Europa“, „Jugend“ sowie „Internationalität“ in einem besonderen Projekt unter dem Motto „jugend denkt um.welt“ zu verzahnen.

Mit Jugendgruppen aus Polen (Olsztyn), Frankreich (Buc/Versailles), Kroatien (Krapina) und Island werden Drehbücher für Werbespots zu den Themenfeldern Klimawandel und Umwelt erarbeitet.


Über 120 Jugendliche
aus den beteiligten Ländern werden in Workshops in die komplette Drehbucharbeit (Struktur, Dramaturgie, Idee, Treatment, Drehbuch, technisches Drehbuch, Storyboard) und in die Themenkomplexe Klimawandel und Umwelt eingeführt und ermuntert, selbsttätig handelnd anspruchsvolle Drehbücher zu schreiben, die unsere Gesellschaft zum Reflektieren anstoßen sollen. Unterstützung erhalten die Jugendlichen durch kompetente Pädagogen, Fachreferenten und namhafte Persönlichkeiten aus unserer Gesellschaft.

Das Medienpaket zu diesem Projekt soll auch unter pädagogischen Aspekten für die Bildungslandschaft in Europa einen wichtigen und innovativen Beitrag leisten.

Alle Teilnehmer werden zu einem „Europäischen Jugend-Klimagipfel“ vom 27.01.2009 bis zum 03.02.2009 nach Berlin eingeladen. Die Werbespots sollen im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit professionellen Werbefilmern gedreht und möglichst im 4. Quartal 2009 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Unsere Filmbeiträge sollen den Ansprüchen von Fernsehen und Kino genügen.

Mit unserem Projekt wollen wir ein wichtiges Mosaiksteinchen zur Problemlösung der Herausforderung „Klimawandel“, der von den Jugendlichen aus Europa sicherlich mit Leidenschaft weiter getragen wird, leisten. Wir glauben fest daran, durch unsere vielfältige Projektarbeit dem Appell von Prof. Dr. Klaus Töpfer voll entsprechen zu können und möglichst viele Menschen mitzureißen:

„We don’t need more words, we need action, action, action!”

Artikel: Ziel ist Wandel in den Köpfen

Dieser Mann sucht Veränderung, er will den Wandel in den Köpfen. Auch Promis lassen sich von ihm uns seiner Gruppe anstecken und machen mit. So talken die 15-, 16-Jährigen Schüler denn bei Anne Will backstage mit den Gästen, diskutieren einen leibhaftigen Chefredakteur schwindelig, fragen einen ehemaligen Stasi-Offizier ein Loch in den Bauch, lassen sich von Lea Rosh über das Holocaust-Denkmal unterrichten und wollen in der Botschaft der Russischen Föderation wissen, wie sich das deutsch-russische Verhältnis weiter entwickelt. Das alles an knapp sieben Tagen. Berlin erleben mit Helmut Spiering - das sind 14-Stunden-Tage, vier Mal Theater, ein Mal Oper, ein mal Philharmonie und acht Mal Museum …

Schülerbericht: Ich sehe die Werbung jetzt mit ganz anderen Augen

Aus Potsdam ist der Regisseur Thomas Frick angereist. Eingeladen hat ihn Helmut Spiering, Leiter der Initiative “Courage zeigen - Fremdsein überwinden”. Eine Gruppe von Jugendlichen aus dem Osnabrücker Land opfert ihr Wochenende, um sich intensiv mit dem Thema “Werbung, Werbespotts, Trailer” zu befassen. Ununterbrochen werden in den ersten drei Stunden Werbespots analysiert. Begriffe wie 1. Akt, 2. Akt, 3. Akt, Protagonist, Antagonist, Hindernis, Strategie, Claim, Branding,.. gehören schnell zum selbstverständlichen Vokabular der Jugendlichen, Strukturen der Trailer werden “abgespeichert”. Dann die erste praktische Aufgabe von Thomas Frick: “Erzählt in fünf szenischen Bildern eine Geschichte. Das Aufnahmegerät ist euer Handy. Eine Stunde an Zeit steht euch zur Verfügung.” Die Jugendlichen zum Recherchieren und Hinterfragen zu animieren, ist der Hauptgrund dieser filmischen Übung …