Trailer - Do Swidanija

Zeitzeugen: Siegmar Faust, Victor Gorynia, Rainer Hildebrandt, Lew Kopelew, Thomas Krüger, Hanna R. Laurien, Irina Schabowski, Wolfgang Stresemann

Drehbuch: Jugendliche aus Bad Iburg und Thomas Frick

Fachberater: Victor Gorynia, Klaus Tenfelde, Gerd Westphal

Projektleitung:
Helmut Spiering

Regisseur: Thomas Frick (www.frickfilm.com)

Schnitt:
Thomas Frick, Axel Martin

Kamera: Detlef Busch u.a.

Ton:
Markus Mechelhoff u.a.

Produktionsleitung: Helmut Spiering

Archiv- und Dokumentaraufnahmen

Chronos-Film GmbH, Spiegel TV, SFB, RTL, Progress Filmverleih-Dokfilmarchiv

Wie der Film gestaltet ist


Der Film „Do Swidanija Deutschland” schlägt eine Brücke von den Schlachtfeldern der Vergangenheit zu den Schwierigkeiten des Friedens von heute.

Der Autor und Regisseur Thomas Frick sowie die Jugendgruppe sammelten das in der Zeit der Begegnungen über Jahre entstandene Bildmaterial verschiedener Journalisten und Drehteams sowie reichhaltiges (zum Teil einzigartiges) historisches Material und verwoben es zu einem dichten Teppich von Hoffnungen und Ängsten um den Bestand und die Weiterentwicklung der Beziehungen.
Die Montage von historischen Sequenzen mit Begegnungen und Beobachtungen in der Gegenwart wechselt „heiß-kalt” zwischen Provokation und starken Gefühlen, ist zum Teil humorvoll, überraschend und bedient sich solchermaßen des Handwerks der Spielfimdramaturgie.
Die Musikdramaturgie setzt auf Emotionen und Wiedererkennungseffekte. Die bildliche Gestaltung ist stark abhängig vom sehr unterschiedlichen Ausgangsmaterial, gewinnt aber durch die spannende inhaltliche Verknüpfung.
Produktionstechnisch ist die Herstellung des Films eine Sonderleistung, da er ohne Filmförderungen, vielmehr auf der Basis von freiwilligen Sachleistungen, Spenden, Freundschaftsdiensten, Sponsoring und der Begeisterungsfähigkeit einzelner Firmen für ein schwieriges Thema entstand.
Dem Regisseur und Autor standen bei der Herstellung des Dokumentarfilmes gute Berater zur Seite: Filmexperten, Historiker, Pädagogen und Zeitzeugen, vor allem aber die Schüler, die in der zweijährigen Entstehungszeit den Film zu „ihrem” Film gemacht haben, indem sie am Schneidetisch, bei Nachdrehs und inhaltlichen Diskussionen stets dabei waren. Diese „offene Arbeit” gibt dem Film zusätzlich eine experimentelle Komponente.
Der Wert (und die Spannung) des Filmes bestehen darin, daß zwischen „Hopes” und „Fears”, zwischen „Want” und „Need” ein starkes Bedürfnis wächst, es den Protagonisten gleichzutun, Freundschaft und Frieden zu schützen und auszubauen.
Angemerkt sei, daß „Do Swidanija Deutschland” in enger Verbindung mit den Schüler-Filmprojekten „Fremdsein in Deutschland” (Prädikat “wertvoll”) und „Heimat” entstand.