Zustimmung von allen Seiten

Würdigung der Arbeit der Initiative
„Courage zeigen – Fremdsein überwinden“

durch Dr. Kerstin Heil, Journalistin
www.fremdsein.de

Sommer 2002 im Kibbuz Kiryat Shmone, fünf Kilometer von der libanesischen Grenze: Jugendliche aus Deutschland zeigen israelischen Schülern ihren selbstgedrehten Film über Ausgrenzung, Zivilcourage und den Umgang mit dem Fremden, u.a. mit Szenen zum Holocaust. Es ist sehr still nach der Vorführung, dann folgt langer Applaus und eine über zweistündige Diskussion über Toleranz und Völkerverständigung.

Shimon Stein, israelischer Botschafter in Deutschland, Januar 2007:

„Für mich ist diese Arbeit eines der gelungensten Beispiele, wie man mit Geschichte, auch ihren Fehlern, umgehen sollte. … Die Initiative arbeitet großartig, mustergültig und leistet einen Riesenbeitrag für das Ansehen Deutschlands in der Welt.“

Rona, Schülerin aus Tel Aviv, 2002:

„Dass ihr nach Israel gekommen seid, ist großartig, denn der Begriff „Deutschland“ zieht in Israel eine sofortige Verbindung mit dem Holocaust nach sich. Es ist wunderbar, dass ihr den jungen Israelis zeigt, dass Ihr genauso seid wie wir und dass für Hass kein Platz mehr bleibt.“

Sie haben die Großen dieser Welt getroffen – und großes Lob aus deren Mund gehört. Ob bei Papst Johannes Paul II. oder Bundeskanzler Helmut Kohl, bei Dirigent Simon Rattle oder Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Dichter Lew Kopelew oder Bundestagspräsidentin Dr. Rita Süssmuth – die über tausend Jugendlichen aus Bad Iburg, Berlin, Wien, Moskau, Paris und vielen anderen Orten hinterließen Spuren der Hoffnung in den Herzen derer, die das Leben auf dem Globus mitgestalten. Weil sie, die Vertreter einer jungen Generation, mit Leidenschaft und Beharrlichkeit ein Ziel verfolgen, das die Welt verändert:

„Courage zeigen – Fremdsein überwinden“.

Mit immer neuen Ideen und Konzepten setzt sich die gleichnamige Initiative seit über drei Jahrzehnten für eine offene und tolerante Gesellschaft ein: In der Begegnungen über Grenzen hinweg freundschaftlich sind. In der das Anderssein Interesse und Respekt weckt. In der Ideologien nicht fruchtbares Miteinander verbauen. - Für eine Welt, in der die Jugend ihre Neugier auf das Fremde leben kann – um das Verbindende zu entdecken.

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